Presse


Brandgefährlich - Kriegsgefahr im Südkaukasus
Gefährliche Eskalation im Grenzgebiet von Armenien und Aserbaidschan: Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) ist außerordentlich beunruhigt und fordert die Weltöffentlichkeit auf, mäßigend auf die militärische Führung in Baku hinzuwirken.

SÜNDENBÖCKE IN DER TÜRKEI GESUCHT - GEFAHRENSTUFE ROT
Der rassistisch begründete Brandanschlag auf eine armenische Kirche in Istanbul könnte nur der Anfang gewesen sein: Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) befürchtet, dass die nichtmuslimischen Gemeinschaften in der Türkei sich auf neue Verfolgungen einstellen müssen.

Armenier beklagen Rassismus in der Türkei
Sehr beunruhigt reagiert der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) auf einen Brand-Anschlag auf die Patriarchatskirche Surp Asdvadzadzin in Istanbul. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen, aber das Tatmotiv - offensichtlich Rassismus - macht einmal mehr deutlich, wie gefährdet das Leben der Armenier in der Türkei nach wie vor ist.

GEDENKEN AN DEN VÖLKERMORD
Am 24. April 1915, vor genau 105 Jahren, erging in Konstantinopel der Befehl zur Auslöschung des armenischen Volkes. Am morgigen 24. April 2020 gedenken Armenierinnen und Armenier in aller Welt der Opfer des Völkermords. Corona-begingt müssen in diesem Jahr erstmalig alle Gedenkfeiern abgesagt werden, das betrifft die zentralen Veranstaltungen in Berlin und Frankfurt ebenso wie die regionalen Planungen in vielen deutschen Städten.

Nein zu Rassimus!!!
Der aserbaidschanische Opernsänger Yusif Eyvazov und die armenische Opernsängerin Ruzan Mantashyan sollten am 07.02.2020 im Rahmen des Dresdner Opernballs gemeinsam auftreten. Der Aserbaidschaner weigert sich jedoch, mit der Sängerin gemeinsam zu singen, weil sie eine ethnische Armenierin ist.

US-Repräsentantenhaus hat den Völkermord an den Armeniern anerkannt
Das US-Repräsentantenhaus hat gestern mit überwältigender Mehrheit, mit 405 zu 11 Stimmen, den Völkermord an den Armeniern anerkannt. "Es ist ein Meilenstein in der weltweiten Anerkennung des Genozids", sagt Herr Owassapian, Vorsitzender der Zentralrat der Armenier in Deutschland, "USA als mächtigste Nation der Welt hat ein starkes Zeichen gesetzt, was die Türkei nicht ausblenden kann."

Artsakh: Das trilaterale Abkommen über den Waffenstillstand
Vor 25 Jahren, am 12. Mai 1994, trat das trilaterale Abkommen über den Waffenstillstand und die vollständige Einstellung der Feindseligkeiten zwischen Artsakh, Aserbaidschan und Armenien in Kraft. Das Abkommen ist zeitlich unbegrenzt und wurde sowohl von den Konfliktparteien als auch OSZE-Vermittlern durch Dokumente bestätigt.

Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Genozids an den Armeniern im Osmanischen Reich von Drohungen überschattet
Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Genozids an den Armeniern im Osmanischen Reich von Drohungen überschattet. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland ist bestürzt über die Behinderungen der bundesweiten Gedenkveranstaltungen.

Die „armenische Mafia“ – Fake-News oder Realität?
Seit Tagen berichten die Medien in reißerischen Titeln von „brutalen Machenschaften“ (Focus); „Armenischen Clans“ (MDR), „Armenischer Mafia im Visier“ (Der Spiegel) und „Rechtsstaat gefährdet“ (ARD).

ZAD begrüßt Merkels Besuch beim Genozid-Mahnmal und ruft zu weiteren Schritten auf
Der Zentralrat der Armenier in Deutschland begrüßt die Kranzniederlegung der deutschen Kanzlerin beim Genozid-Mahnmal „Tsitsernakabert“ im Zuge ihres offiziellen Besuchs in der armenischen Hauptstadt Jerewan.