Presse


Genozidleugnung darf nicht geehrt werden – Stadt Duisburg muss Auszeichnung zurücknehmen
Mit großer Besorgnis hat der Zentralrat der Armenier in Deutschland die Ehrung von Bekir Sipahi durch die Stadt Duisburg zur Kenntnis genommen.

Vergessen im Namen deutscher Interessen
Vor zehn Jahren hat Deutschland den Genozid an den Armeniern anerkannt. Heute paktiert die Bundesregierung mit denen, die armenisches Leben bekämpfen.

Gemeinsamer Appell an Bundeskanzler Merz zum Besuch von Premierminister Paschinjan
Sehr geehrte Damen und Herren, anlässlich des heutigen Empfangs des armenischen Premierministers Nikol Paschinjan im Bundeskanzleramt hat der Zentralrat der Armenier in Deutschland gemeinsam mit drei weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen — der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), der Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung (AGA) und Christian Solidarity International Deutschland (CSI) — einen offenen Appell an Bundeskanzler Friedrich Merz übermittelt.

Appell an Bundesaußenminister: Unterstützung der Schweizer Friedensinitiative und Einsatz für die Freilassung politischer Gefangener in Aserbaidschan
Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister Dr. Wadephul, als unterzeichnende Organisationen wenden wir uns mit einem dringenden menschenrechtlichen und völkerrechtlichen Anliegen im Rahmen des Friedensprozesses zwischen Armenien und Aserbaidschan an Sie.

Aserbaidschan: Prozessbeginn gegen 23 Arzach-Armenier - Menschenrechtler fordern Prozessbeobachtung
Berlin/ Baku, 16. Januar 2025 - Am 17. Januar beginnen in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku die Prozesse gegen 23 Personen, die Aserbaidschan in Folge des Angriffs auf Arzach (Bergkarabach) im September 2023 widerrechtlich festgenommen hatte. Mehrere deutsche Menschenrechtsorganisationen warnen vor einem politisch motivierten Schauprozess und fordern die Beobachtung durch deutsche Botschaftsangehörige.

Zentralrat der Armenier fordert Konsequenzen nach Wolfsgruß beim EM-Spiel Österreich-Türkei
Mit großer Bestürzung und Empörung hat der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) den Vorfall beim EM-Spiel zwischen Österreich und der Türkei am 2. Juli 2024 zur Kenntnis genommen.

UN-Klimakonferenz in Bonn: Greenwashing von Genozid an Armeniern verhindern!
Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD), die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Arbeitsgruppe Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung appellieren dringend an die deutsche Bundesregierung und alle Delegierten bei der COP29, sich im Vorfeld der Klimakonferenz nachdrücklich für die sofortige Freilassung aller armenischen Gefangenen in Baku einzusetzen. Seit dem 3. Juni 2024 tagen die sogenannten Nebenorgane der in Bonn ansässigen Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC SB60). Die UN-Klimakonferenz COP29 wird im November 2024 in Aserbaidschan stattfinden.

Stellungnahme der Herausgeber des Sammelbandes "Das kulturelle Erbe von Arzach" nach Absage der Präsenzveranstaltung der DGAP
Sehr geehrte Damen und Herren, einigen von Ihnen ist möglicherweise bekannt, dass die hybride Veranstaltung der DGAP und KAS zum Thema "Der Schutz des bedrohten Kulturgutes von Berg-Karabach" am 6. März 2024 um 18:30 Uhr aufgrund massiver Drohungen und einer Kampagne seitens der Aserbaidschanischen Botschaft vor Ort abgesagt und stattdessen nur online durchgeführt wurde. 

Bundesministerium für Umwelt fördert Autokraten in Baku
Der Zentralrat der Armenier in Deutschland verurteilt auf das Schärfste die Förderung der Konferenz "Wiederaufbau der Wasser- und Abwasserinfrastruktur in der Region Karabach" durch das Bundesministerium für Umwelt und Naturschutz (BMUV) sowie der IHK und der DIHK, die vom 21. bis 23. Februar 2024 in Baku stattfand.

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock drängt auf eine internationale Beobachtermission in Berg Karabach
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat heute die aserbaidschanische Regierung aufgefordert, eine internationale Beobachtermission in Berg Karabach zuzulassen: "Wir blicken mit den allergrößten Sorgen nach Berg-Karabach. Niemand weiß wirklich, wie es den Menschen dort ergeht und was sie durchmachen müssen", sagte Baerbock. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland hat in mehreren Briefen in den vergangenen Monaten die Bundesregierung aufgefordert, zu handeln und alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um das Schlimmste zu verhindern. Leider vergeblich. Was heute passiert, war voraussehbar, und man hätte es verhindern können.