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Bitte schön Opferorientiert
Der Zentralrat der Armenier fordert, dass in Berlin ein Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich errichtet wird. Als Fürsprecherin führt er Erika Steinbach an.

Mahnmal könnte auch an Armenier erinnern
Die Forderung der Armenier nach einem Mahnmal auf deutschem Boden ist verständlich – und richtig. Es müsste auch keine neue Gedenkstätte errichtet werden.

Gibt es ein Holocaust - Copyright, Herr Schröder?
Altkanzler Schröder meint, eine Gleichsetzung des Genozids an den Armeniern mit dem Holocaust sei relativistisch, daher müsse ihr widersprochen werden. Unfug!

Das Ende eines langen Anfangs
Ein Dialog zwischen Armeniern und Türken über den armenischen Genozid scheint nicht möglich zu sein - doch Wissenschaftler beider Seiten beweisen das Gegenteil. Wolfgang Gust berichtet.

Giordano nennt Erdogan "Brandstifter"
Bei einer Gedenkfeier für die Opfer des Völkermords an den Armeniern im Osmanischen Reich hat der Kölner Schriftsteller Ralph Giordano die türkische und die deutsche Regierung scharf angegriffen. Das Verbrechen werde verharmlost.

D: „Den Völkermord anerkennen“
Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat die Türkei ermutigt, den Genozid an den Armeniern „vorbehaltlos“ anzuerkennen. Bei der Gedenkveranstaltung zum 95. Jahrestag des Beginns des Völkermords forderte er in der Frankfurter Paulskirche „Aufklärung des Geschehens, verbunden mit einem ehrlichen und umfassenden Eingeständnis von Schuld und Versagen.“ Gleichzeitig widersprach er der These von der Kollektivschuld der damals lebenden Türken.

Giordano: „Türkische Lebenslüge“ verliert über Völkermord kein Wort
Mit einer Gedenkfeier haben der Zentralrat der Armenier und die Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland an den Völkermord an den Armeniern erinnert.

Türkei protestiert gegen Obama-Rede
Die Türkei hat den amerikanischen Präsidenten kritisiert, weil er den Genozid an den Armeniern im Osmanischen Reich im Jahr 1915 verurteilt hat. Obama hatte das Wort Genozid jedoch vermieden.

Gedenken in der Paulskirche: Die Angst lebt weiter
Der Völkermord der Türken an den Armeniern im Ersten Weltkrieg muss endlich anerkannt werden. Diese Botschaft war bei der 95. Gedenkfeier für die Opfer des Genozids von 1915 am Samstagabend in der Frankfurter Paulskirche deutlich zu vernehmen.

Hilflos unter dem Halbmond
Besatzung, Krieg, Völkermord: 100 Jahre Feindseligkeit liegen zwischen Türken und Armeniern. Nun wollen sich die Nachbarn versöhnen, doch der Widerstand ist groß. Und in der Türkei kämpfen die Armenier gegen ihr Verschwinden.