Presse


ARMENIER FORDERN MAHNMAL IN BERLIN
Ein Mahnmal für die Opfer des osmanischen Völkermords an den Armeniern – das fordern die in Deutschland lebenden Nachfahren der Opfer. Eineinhalb Millionen ihrer Landsleute wurden 1915 ermordet, Deutschland als engster Verbündeter der Türkei hat tatenlos zugesehen und jede Hilfe verweigert.

Armenier fordern Anerkennung des Völkermords
Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages erneut auf, den osmanischen Völkermord an den Armeniern aus dem Jahre 1915 endlich formal im Sinne der UN-Konvention über Verhütung und Bestrafung von Völkermord anzuerkennen.

Ex-Kanzler Schröder bagatellisiert Völkermord
Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder bagatellisiert in einem Zeitungsinterview, (Peiner Allgemeine Zeitung, 26.2.2011), den osmanischen Völkermord an den Armeniern und stellt damit der Türkei ungefragt einen Persilschein aus.

Armenier trauern um Prof. Dr. Hermann Goltz
Der Theologe und Armenologe Prof. Dr. Hermann Goltz ist tot. Er starb am 9. Dezember in Halle an den Folgen einer langwierigen Krebserkrankung.

Armenier fordern neue Integrationsdebatte
Die Integrationsdebatte, die seit Monaten durch Deutschland schwappt, bewegt sich so sehr an der Oberfläche, dass sie niemandem wirklich weh tut. Das bemängelt der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD).

Armenier fordern Freiheit für Dogan Akhanli
Der Schriftsteller Dogan Akhanli, deutscher Staatsbürger türkischer Herkunft, ist in Istanbul unter fadenscheinigen Gründen verhaftet und eingekerkert worden. Der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) fordert die sofortige Freilassung des Autors.

Nationales Selbstbestimmungsrecht bestätigt Berg-Karabachs Unabhängigkeit durch IGH gestärkt
“Ein gutes Signal auch für Berg-Karabach”, so kommentiert der Zentralrat der Armenier in Deutschland (ZAD) die wegweisende Entscheidung des internationalen Gerichtshofs (IGH), derzufolge die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo aus dem Jahr 2008 nicht gegen das Völkerrecht verstößt.

Propagandaveranstaltung über den Konflikt Berg Karabach
So werden Flüchtlinge instrumentalisiert: Der vor nunmehr 16 Jahren mit einem Waffenstillstand provisorisch beendete Krieg um die alte armenische Provinz Berg-Karabach hat viel Leid über die dort lebenden Menschen gebracht.

Falschmeldungen über Karabach in der deutschen Presse
Zwei folgenreiche Irrtümer irrlichtern in diesen Tagen durch die deutsche Medienlandschaft. Im Zusammenhang mit dem Deutschland-Besuch des armenischen Staatspräsidenten Serzh Sargsyan steht auch wieder einmal das Problem Berg-Karabach /Arzach auf der Tagesordnung – und da werden dann ungeprüft zwei Behauptungen weiter getragen, die keiner Überprüfung standhalten:

Armenier fordern Aufklärung
Der Mord am Vorsitzenden der türkischen Bischofskonferenz, Luigi Padovese, beunruhigt die in Deutschland lebenden Armenier in hohem Maße. “Die Verfolgung von Christen hat in der Türkei eine jahrhundertelange Tradition”, so der Vorsitzende des Zentralrats der Armenier in Deutschland (ZAD), Azat Ordukhanyan.