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Politik: Türken und Armenier in der Annäherung? Wie Intellektuelle und Fußballfans ein Tabuthema brechen wollen
Der Umgang mit der eigenen historischen Vergangenheit ist in der Türkei auch heute noch ein Tabu: Die türkische Regierung - insbesondere die nationalistische Rechte um Devlet Bahceli (MHP) - weigert sich beharrlich, die Massaker von 1915 als Genozid zu bezeichnen. Viele Türken und Armenier sieht dies anders und wünschen sich eine Versöhnung der beiden Völker. Zwei Ereignisse stehen zur Zeit stellvertretend für diese neue Offenheit: Die Initiative „ozurdiliyoruz“ und das Fußballspiel zwischen der Türkei und Armenien.

FAZ im Gespräch mit Charles Aznavour: "Ich bin Überlebender"
"Die Energie eines Überlebenden." - Der triste Optimist

'Brennpunkt': Die Türkei
Freiheit für Nichtmuslime nur auf dem Papier

Römisches Schlachtfeld entdeckt: Die Germanen in den Sumpf treiben
mit einem Heer, in dem vor allem orientalische Kontingente, syrische und armenische Bogenschützen, eine große Rolle spielten

Türkei und Armenien - „Wir entschuldigen uns“
Türkische Intellektuelle wollen im Internet die Debatte um den Massenmord an Armeniern entfachen - über 2000 haben bereits unterschrieben, darunter auch ein deutscher Obergrüner.

Aussöhnung mit Armeniern rückt näher
Ein neuer Präsident in Amerika, der Georgienkrieg - zwei Großereignisse haben Bewegung ins kriselnde türkisch-armenische Verhältnis gebracht. In der Türkei entschuldigten sich binnen weniger Stunden Tausende Menschen für den Völkermord an den Armeniern - bisher ein Tabu.

Grünen-Chef Özdemir unterzeichnet Entschuldigung an Armenier
Istanbul (AFP) — Grünen-Chef Cem Özdemir hat sich an einer Unterschriftenaktion türkischer Intellektueller beteiligt, die sich mit einer Initiative im Internet bei den Armeniern wegen der Massaker im Ersten Weltkrieg entschuldigen wollen. Özdemir gehörte zu den mehr als 700 Erstunterzeichnern, deren Namen nach dem Start der Aktion auf der Website ozurdiliyoruz.com aufgeführt wurden. Mit der öffentlichen Entschuldigung, für die ein Jahr lang Unterschriften gesammelt werden, wollen türkische Akademiker, Journalisten, Juristen und Menschenrechtler ein Zeichen setzen.

Silberne Rose für armenischen Patriarchen
Der armenische Patriarch Mutafyan wird mit der „Silbernen Rose des heiligen Nikolaus“ geehrt.

20 Jahre nach dem Erdbeben in Armenien
Bei Naturkatastrophen ist die internationale Hilfsbereitschaft groß - doch nach wenigen Wochen meist vorbei. Vor 20 Jahren wurde Armenien von einem Erdbeben heimgesucht. Tausende leben bis heute in Notunterkünften.

Charles Aznavour im Gespräch
Charles Aznavour ist sauer. Er will bald ein Konzert in Amerika geben, und der US-Veranstalter verlangt ein medizinisches Attest für die Versicherung des 84-Jährigen! Aznavour sieht das überhaupt nicht ein. Er sitzt im Chef-Büro des Pariser Musikverlages seines Entdeckers Raoul Breton, den er vor einigen Jahren gekauft hat, und wirkt höchst vital.